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Geschichte der ABBV Gesellschaft für Unternehmensberatung und Verkehrsplanung GmbH

Am 1. Juni 1982 hat Alfred Bach  (AB) die Einzelfirma ABBV Alfred Bach Betriebsberatung Verkehrsplanung gegründet.

In der ABBV GmbH sind somit die Initialen des Gründers (AB) sozusagen "verewigt".

Seit 1957 im Bereich des Öffentlichen Verkehrs tätig, nahm bei AB die Idee Gestalt an, die Welt des Öffentlichen Verkehrs auch aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

So wechselte er im Jahr 1978 aus der Generaldirektion für die PTV, Postautodienst, zur Fa. Blaguss, und managte dort den gesamtem Omnibusbereich, insbesondere den Kraftfahrlinienverkehr.

Was heute so leicht klingt, war es damals nicht. Ein pragmatisches Dienstverhältnis gegen die Privatwirtschaft zu tauschen war in den späten 70er Jahren ein nicht geringes Wagnis.

Bis 1985 war AB bei Blaguss tätig, aber schon im Jahr 1982 ist der Gedanke gereift, seine umfangreiche Erfahrung aus 20 Jahren Postautodienst und die Erfahrung aus den Tätigkeiten in einem stark wachsenden Privatbetrieb zu nutzen und sich selbständig zu machen.

Als Konsequenz dieses Denkens wurde, wie eingangs erwähnt, am 1. Juni 1982 die Einzelfirma ABBV Alfred Bach Betriebsberatung Verkehrsplanung gegründet.

Die Idee dahinter war, das umfangreiche Fachwissen das AB hatte, der Branche, im Besonderen den vielen kleineren Verkehrsunternehmen, zur Verfügung zu stellen.

Es folgten 3 arbeitsreiche Jahre, in denen AB noch als Prokurist bei Blaguss tätig war, gleichzeitig aber schon die eigene Firma aufbaute.

Die Rechnung ist aufgegangen. Im Jahr 1985 -  bei der Fa. Blaguss hatte sich die Busflotte von 30 auf mehr als 100 Omnibusse vergrößert - war der selbständige Bereich so umfangreich geworden, dass eine weitere Tätigkeit als Prokurist bei der Fa. Blaguss zeitlich nicht mehr bewältigen werden konnte. 1985 war somit das Jahr, in dem die ABBV in Vollbetrieb gegangen ist.

AB hat als Selbständiger die Fa. Blaguss in allen Konzessionsfragen und vertragsrechtlichen Angelegenheiten den Kraftfahrlinienverkehr betreffend weiterhin beraten sowie einen Nachfolger voll eingeschult. Für diesen "Anfangsauftrag" gilt Dr. Robert Blaguss ein besonderer Dank.

AB war auch für das WIFI bei Verkehrsunternehmen in ganz Österreich beratend tätig und in Kooperation mit Ziviltechnikern wurden Stadtverkehrsplanungen z.B. für Wr. Neustadt, für Bregenz, für Amstetten, Traun und einige andere mehr erarbeitet und umgesetzt.

Der Bekanntheitsgrad von AB ist in dieser Zeit sehr stark gestiegen und der Firmenname ABBV war ein Begriff in der Branche.

In der zweiten Hälfte der 80er-Jahre hat der Gedanke von Verkehrsverbesserungen im Rahmen von Verkehrsverbünden Gestalt angenommen.

Gemeinsam mit Dr. Gerhard Stindl vom Amt der NÖLReg. hat AB ein Konzept für einen Verkehrsverbund im dünn besiedelten Gebiet erarbeitet. Dieses Konzept ging am 1.9.1988 als Pilotprojekt "Verkehrsverbund Nördliches Weinviertel NWV" in Betrieb.

Das Projekt war so erfolgreich, dass nach Ausarbeitung von Studien das Verbundsystem auf das gesamte Gebiet Niederösterreichs und des Burgenlandes ausgedehnt wurde;

neben dem NWV gab es ab 1.1.1991 den
Verkehrsverbund Waldviertel WVV
Verkehrsverbund Niederösterreich Zentral/Mostviertel ZMV
Verkehrsverbund Niederösterreich Süd/Burgenland Mitte NBV und
ab 1.6.1996 den Verkehrsverbund Südburgenland SBV.

Die Summe dieser Verkehrsverbünde ist der Verkehrsverbund Niederösterreich Burgenland VVNB.

Die ABBV wurde mit dem Management für den VVNB beauftragt und hatte in der Zwischenzeit 14 MitarbeiterInnen,  wobei besondere Aufgaben die Söhne Thomas Bach und Ing. Peter Bach wahrgenommen haben.

Für Oberösterreich, Tirol, Salzburg und Kärnten wurden ebenfalls Verkehrsverbundstudien erarbeitet; für Oberösterreich und Kärnten hat die ABBV auch die Einführung, die Umsetzung und das Verbundmanagement bis 2002 bzw. 2005 besorgt.

Für den VVNB ist die ABBV nach wie vor mit dem Management beauftragt.

Im Oktober 1996 wurde die ABBV GmbH gegründet und das Personal sowie die Geschäfte der Einzelfirma in die GmbH übergeleitet.

Unter dem Management der ABBV GmbH hat sich der VVNB zu einem Kooperationsverkehrsverbund mit 39 Verkehrsunternehmen - unter Einbeziehung der Schülerverkehrsunternehmen sind es 51 Verkehrsunternehmen - weiterentwickelt, der die Verkehrsangebote und die Verkehrsleistungen zu einem hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis zur überwiegenden Zufriedenheit der Kunden anbieten kann.

Der VVNB hat als erster Verkehrsverbund Österreichs die Integration der Schüler- und Lehrlingsfreifahrt vollzogen. Eine richtungsweisende Innovation der ABBV GmbH, die Auswirkungen auf alle anderen Verkehrsverbünde Österreichs gehabt hat.

Neben dem Management für den VVNB entwickelt die ABBV GmbH Tools für Erstellung von Tarifsystemen, für die Verbundabrechnung, für die Einnahmenaufteilung und arbeitet(e) am Projekt Neuer Verkehrsverbund für die Ostregion prominent mit.

Die ABBV GmbH steht für qualitätsvolles Management, Ausarbeitung und Aufbereitung der Ideen für eine ausgewogene Kooperation der Verkehrsunternehmen, Ideenreichtum und Innovationen für externe und interne Verkehrsverbundsysteme der Zukunft, die vor allem die immer knapper werdenden Finanzen aller am Verkehrsverbund Beteiligten berücksichtigen.

Die ABBV GmbH hat im Verbundgeschehen immer effizient und kostengünstig agiert. Eine weitere Herausforderung an die ABBV GmbH ist, in dem zur Zeit bestehenden Trend der RE-Verstaatlichung im Bereich des Öffentlichen Verkehrs zu bestehen und  zu beweisen, dass auch in Zukunft die ABBV  ein fairer und kompetenter Partner für Gebietskörperschaften und Verkehrsunternehmen sein kann und - dies vor allem - dass ein Verkehrsverbundsystem, das auf Kooperation der Verkehrsunternehmen aufbaut, mit einem Partner wie ABBV als Management gelebt werden kann.

Seit Juli 2013 ist Ing. Peter Bach allein zeichnungsberechtigter Geschäftsführer der ABBV GmbH. Die Arbeitsbereiche ABBV-Service und ABBV-ORG werden von den Mitarbeiterinnen Elfriede Piontek und Karin Daschner geleitet.

Besonderer Dank gebührt Frau Maria Bach, die von Anfang an dabei war und ohne deren Mitarbeit die ABBV nicht diese Entwicklung hätte nehmen können,

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